
Die Sanierung des 6-zügigen Gymnasiums mit historisch wertvoller Gebäudesubstanz wurde in zwei Bauabschnitten realisiert.
Das Gebäude, die damals größte und modernste Volksschule Sachsens, wurde in seiner Grundstruktur in den Jahren 1909 – 1911 nach den Plänen von Stadtbaurat Hans Erlwein erbaut. Im 2. Weltkrieg wurde die Schule schwer geschädigt und nur notdürftig repariert, es folgten mehrere Einzelmaßnahmen zur Sanierung.
Für die denkmalgerechte Sanierung wurde im Mittelbau ein neuer Dachstuhl aufgebaut – nach historischem Vorbild. Die Dachgeschosse wurden entsprechend der Nutzung ertüchtigt, die Kellergeschosse saniert und die historischen Stahlbetondecken einer Betonsanierung unterzogen. Außerdem wurde eine neue Aufzugsanlage eingebaut.
Meldung zum Projekt: 10/2024