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NEUBAU – MINISTERILGEBÄUDE AM CAROLAPLATZ (MGC)
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Bauherr: Freistaat Sachsen, vertreten durch
Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien-
und Baumanagement
Niederlassung Dresden I
Königsbrücker Straße 80
01099 Dresden
Architekt: hsv-architekten, Braunschweig

Konstruktion:
Der Gebäudekomplex wurde in zwei aufeinander folgenden Bauabschnitten errichtet. Es ist mittels Bodenplatte unterhalb des Grundwasserpegels gergündet, hat zwei Tief- und 7 Obergeschosse. Die Untergeschosse sind als Weiße Wanne gegen drückendes Wasser ausgebildet. Die Obergeschosse wurden in Stahlbeton errichtet. Zum überdachten Ministerialplatz hin öffnen sich die Gebäude durch transparente gebäudehohe Stahl-Glaskonstruktionen.

Ministerialgebäude am Carolaplatz
 

Objektspezifische Speziallösungen/ Eigenentwicklungen/ neue Technologien:

Hohe Anforderungen stellte die Planung und Bemessung des Baugrubenverbaus. Die ca. 8 m tiefe Baugrube musste so gesichert werden, dass die umliegenden Hauptverkehrsadern und Medientrassen der Stadt Dresden nicht beeinflusst sowie die Standsicherheit des nebenstehenden Hochhauses gewährleistet wurde.
Um einen zügigen Baufortschritt bei sparsamsten Umgang mit Baustahl zu gewährleisten, wurden an geeigneten Bereichen in den Geschoßdecken Schwindgassen geplant. Durch die Anordnung dieser Schwindgassen, konnten Spannungen, welche aus Schwindverformungen beim Abbinden des Betons herrühren, egalisiert werden, ohne dass zusätzlicher Bewehrungsaufwand notwendig wurde. Nach einem vorgegebenen Zeitregime wurden nach weitestgehendem Abklingen des Schwindens diese Gassen (Breite ca. 1,0 m) geschoßweise ausbetoniert.
Die Weiße Wanne der Untergeschosse hat sich während der Jahrhundertflut im August 2002 bewährt.


Ministerialgebäude am Carolaplatz   Ministerialgebäude am Carolaplatz
     

     
   
     
     
   
 
     
     

 

 

 
 
 
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