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Projekte / erbrachte Leistungen / Tragwerksplanung  
 
 

DIAKONISSEN AREAL, FRANKFURT AM MAIN
2. BAUABSCHNITT
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Bauherr:
Frankfurter Aufbau AG
Gutleutstraße 40
60329 Frankfurt am Main

Architekt:
Braun & Volleth Architekten
Landes & Partner
Bauzeit:
seit Oktober 2009
Beauftragte Leistungen:
Tragwerksplanung
Leistungsphasen 1 - 6
Wärmeschutzberechnung PHPP
Schallschutznachweise
vorbeugender und baulicher Brandschutz
 
Die Baumaßnahme „Diakonissen Areal“ befindet sich im Frankfurter Nordend innerhalb der Straßen Eschersheimer Landstraße, Cronstettenstraße und Holzhausenstraße.
Der 2. Bauabschnitt umfasst die Bebauung entlang der Eschersheimer
Landstraße, die Eckbebauung zur Cronstettenstraße hin, sowie zwei
Neubauten im Innenbereich des Areals. Die Gesamtmaßnahme umfasst insgesamt 5 Gebäude mit Tiefgarage.
Passivhausstandard:
Alle Gebäude werden im Passivhausstandard als hochwärmegedämmte
Gebäude mit Nutzung der Abwärme durch hocheffiziente Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung geplant und durch die Passivhaus-Dienstleistungs-GmbH Darmstadt zertifiziert. Der Nachweis wird über die Berechnungsmethodik von Prof. Dr. Feist mit dem Passiv-Haus-Projektierungs-Paket (PHPP) geführt.
Konstruktion: Geschoß- und Dachdecken werden aufgrund der Gebäudegeometrie als zweiachsig gespannte Ortbetondecken mit Dicken im Regelgeschoß von h=25 cm errichtet. Bodenplatte (h=60 cm) und Außenwände der Tiefgarage(d=30 cm) als wasserundurchlässige Konstruktion in Beton C30/37 (WU).
Die Balkone werden als selbsttragende vorgestellte Konstruktion ausgeführt. Es besteht nur eine horizontale Anbindung in Geschoßdeckenhöhe an die Gebäudeaußenwand.
So werden Kältebrücken in der Passivhausfassade vermieden.
Besonderheiten Bauteil B und C:
Das an gleicher Stelle befindliche Mutterhaus wird abgerissen und die Fassade an der Eschersheimer Straße ist gemäß Vorgaben
der Erhaltungssatzung für das Frankfurter Nordend in gleicher Weise wieder Aufzubauen. Die vorhandenen Sandsteingewände sind zum Großteil nicht wiederverwertbar und können nicht wärmebrückenfrei an der Passivhausfassade befestigt werden. Die Gewände und Verzierungen werden deshalb auf die Wärmedämmung als Nachbildungen aufgebracht und Stellen keine Wärmebrücken dar.
 
 
 
 
 
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